Kommt es beim Be- oder Entladen zu einem Schaden, haftest du in der Regel selbst. Umso wichtiger ist eine sorgfältige Ladungssicherung.
Der Nachteil kann eine höhere Auslastung sein, wodurch sich der Transporttermin verzögert. Zudem liegen die Preise meist etwas über denen einer Transportbörse.
Über Transportbörsen lassen sich häufig günstigere Angebote finden. Allerdings solltest du hier genau hinschauen: Nicht jeder Anbieter verfügt über geeignetes Equipment oder Erfahrung im Motorradtransport. Auch kann es vorkommen, dass dein Motorrad zusammen mit anderen sperrigen Gütern transportiert wird.Beispiele für Transportbörsen sind pamyra.de, saloodo.com, eurotransport.de oder iloxx.de.
Bei spezialisierten Motorradspeditionen gibt es ebenfalls mehrere Anbieter am Markt. Empfehlenswert sind Unternehmen, die ausschließlich Zweiräder transportieren, da sie über passende Fahrzeuge, Sicherungssysteme und Erfahrung verfügen. Wir können an dieser Stelle unseren Partner Spedimoto empfehlen.
Je höher die Ladekante von Transporter oder Anhänger ist, desto länger sollte die Rampe sein. Andernfalls besteht die Gefahr, dass das Motorrad aufsetzt. Im Optimalfall verwendest du vier hochwertige Spanngurte. Fixiere das Motorrad vorne an der unteren Gabelbrücke und hinten an den Fußrasten oder am Heckrahmen. Empfindliche Lack- und Metallteile solltest du vorher abdecken.
So verzurrst du dein Motorrad korrekt:
Wird das Motorrad auf einem Anhänger, in einem Transporter oder durch eine Spedition transportiert, ist keine Anmeldung und kein Kennzeichen erforderlich. Das gilt auch für Motorräder ohne TÜV oder mit technischen Mängeln.
Anders sieht es aus, wenn du das Motorrad selbst überführen möchtest. In diesem Fall benötigst du entweder eine gültige Zulassung oder ein Kurzzeitkennzeichen, das maximal fünf Tage gültig ist und eine entsprechende Versicherung beinhaltet.Beim Selbsttransport mit Anhänger oder Transporter haftest du grundsätzlich selbst für Schäden, die während des Transports entstehen. Ob deine Kaskoversicherung greift, hängt vom jeweiligen Vertrag ab – viele Policen schließen Transportschäden aus oder decken sie nur eingeschränkt ab.
Beim Transport durch eine Spedition ist in der Regel eine Transportversicherung enthalten. Diese deckt Schäden ab, die während des Verladens, Transports oder Entladens entstehen. Wichtig ist jedoch, die Versicherungssumme und die Selbstbeteiligung vorab zu prüfen, insbesondere bei hochwertigen Motorrädern.Ein Übergabeprotokoll mit dokumentiertem Fahrzeugzustand ist in jedem Fall empfehlenswert, da es im Schadenfall als Nachweis dient.
Ja, solange das Motorrad nicht gefahren, sondern verladen wird, ist ein Transport ohne TÜV problemlos möglich.
Nein. Beim Selbsttransport bist du meist selbst verantwortlich. Bei Speditionen ist häufig eine Transportversicherung enthalten, die Bedingungen solltest du aber vorab prüfen.
Beim Selbsttransport haftest in der Regel du selbst. Bei einer Spedition haftet der Transportdienstleister im Rahmen der vereinbarten Versicherung.
Empfohlen werden mindestens vier hochwertige Spanngurte, um das Motorrad stabil und gleichmäßig zu sichern.
Davon wird dringend abgeraten, da Betriebsflüssigkeiten austreten und Schäden entstehen können.
Kleine Anbauteile sind meist kein Problem. Koffer, Topcases oder lose Teile sollten jedoch entfernt oder separat transportiert werden.